Dienstag, Mai 29, 2007

STREAM 07: Generationen zusammen!


So, nun ist ein weiteres, verlängertes Wochenende vorbei. Und das war nun wirklich ganz anders als das vorhergehende. So ganz anders :).
Zunächst war es ganz toll, dass Bernhard und ich mit 5 tollen Mädels der AGAPE Gemeinschaft fahren konnten, die auch auf dem Kongress waren. Dummerweise hatten wir unterwegs einen Platten. Das Geile an der Sache war, dass unmittelbar ein Rastplatz war und wir schnell rausfahren konnten. Das Sahnehäubchen war dann, dass dort bereits ein ADAC Wagen war, der uns beim Reifenwechsel geholfen hat. Ohne ihn wären wir echt aufgeschmissen gewesen. Und als wir dann weitergefahren sind, fing es an zu regnen.
Wir hatten uns ja für Massenquartier gemeldet. Und wir bekamen dann ein Zimmer in den Künstlerkabinen der Halle. Hatten also Teppichboden, Dusche und WC auf dem Gang und waren nur zu dritt. Das war doch ganz nett.

Wir waren als Fürbitter dabei, doch in getrennten Teams. Aber das Team von Bernhard hat ihm anscheinend getaugt. Auch mit meinem kleinem Team war es genial. Unsere gemeinsamen Gebetszeiten im Fürbitteraum waren von großer Einheit geprägt, wir sind nur so im Geist geflossen. Immer wieder kam als Gebetsthema das Miteinander der Generationen. Wir haben schnell gemerkt, dass es nicht nur drum geht, dass die Teenies freigesetzt werden, sondern das die junge und alte Generation zusammenkommt und wir gemeinsam laufen. Teilweise lag eine richtige Schwere Gottes auf uns, die angezeigt hat, wie wichtig dieses Thema Gott ist.

Dann gab es auch immer wieder Gebetszeiten draußen im Plenum. Da war es für mich aber schwerer reinzukommen, weil ich es irgendwie mit meinen Gebetspartnern nicht geschafft habe, laut zu beten. So war es dort eher schwierig. Dafür habe ich dann doch relativ viel mitbekommen, was so gelaufen ist. Die Anbetungszeiten waren großartig, es ist einfach im Geist geflossen eigentlich in jeder Session. V.a. die mongolische Band Shalom war super, da die auch etwas härter und abgefahren waren (außerdem haben sie mein Lieblingslied vom Worshipfestival letztes Jahr gespielt). Und natürlich der Come to the Light Abend, wo es sehr viel Lobpreis gab. Suzy Wills Yaraei hat mich echt weggeblasen (hab sie ja schon 99 als Backgroundsängerin von Don Potter auf dem David Kongress gesehn). Ich finde keine richtigen Worte dafür. Aber für mich war es so, als wären da dauernd Blumen gewachsen, Äste hätten ausgetrieben und Blüten wären aufgegangen, wenn man da Blumentöpfe hingestellt hätte, irgendwie Vegetationslobpreis. So einen Eindruck hatte ich noch nie, deswegen fehlen mir auch die Worte. Aber bei diesem Lobpreis bin ich am Besten mit im Geist geflossen. Außerdem hat sie mich an eine meiner Lieblingssängerinnen Tori Amos erinnert, für die ich seit Jahren bete, dass sie endlich Jesus findet. Praise is beautiful... praise is lovely... praise is lifting Jesus up...

Von den Rednern habe ich folgende Sachen mitgenommen (viel mehr habe ich auch nicht erlebt):
Loren Cunningham wies eindrücklich darauf hin, was wir als Deutsche den Nationen zu geben haben (im Prinzip die gleiche Predigt wie damals auf dem Marsch für Jesus 94). Aber er betonte auch, dass Gott einen Traum für unser Leben hat, den wir gerne träumen dürfen. Aber auch darauf wie wichtig es ist, dass wir darauf achten, ihn reinzuhalten und Gott treu zu bleiben. Josefs Traum hat sich erfüllt, aber er fügte den Menschentraum hinzu und versklavte die Ägypter, indem er ihnen das Getreide verkaufte, dass sie ihm eigentlich aus ihrer Ernte gegeben hatten. Das führte dann dazu, dass später sein eigenens Volk 400 Jahre lang versklavt wurde. Welche krassen Auswirkungen, wenn wir Gottes Traum mit dem Menschentraum vermischen.

Andreas Keller betonte, dass die guten Entscheidungen, die wir treffen nicht nur an uns liegen, sondern ein Erbe unserer Vorfahren sind, die sich auch für den guten Lauf entschieden haben und den Boden für uns bereitet haben. Genauso bereiten aber auch unsere guten Entscheidungen, unser guter Lauf heute, den Boden für unsere Kinder und Enkel! Es ist also nicht nur für den Augenblick wichtig.

Steve Thompson zeigte uns ein wirksames Mittel gegen Eifersucht und Neid: uns über den Segen anderer zu freuen. Er erzählte verblüffende Beispiele, wie Leute erlebt haben, dass sie selbst gesegnet wurden, dadurch dass sie sich darüber gefreut haben, dass ihre Geschwister mehr gesegnet wurden als sie selber. Sie haben es sich sogar regelrecht angewöhnt sich gegenseitig zu erzählen, wie Gott sie gesegnet hat, damit die anderen sich darüber freuen konnten, damit sie wiederum selbst gesegnet würden. Sehr geil!

In einer Pause konnte ich mich mit zwei älteren Frauen aus meinem Gebetsteam unterhalten. Das war sehr cool und bereichernd. Ich konnte sie segnen und sie waren ein Segen für mich. Eine von ihnen arbeitet jetzt nur noch halbtags, damit sie mehr in die Fürbitte gehen kann. Respekt!

Auf dem Kongress habe ich auch Keith, meinen Gebetspartner aus der Mongolei und seine Frau Dagmar und Doreen getroffen. Auch wenn wir nicht viel Zeit zusammen hatten, haben wir doch die wenigen Augenblicke genossen und unsern Spaß gehabt. Bernhard war von Keith begeistert :). Hoffen dass sie bald mal nach München kommen und uns besuchen!

Bin der Überzeugung, dass dieser Kongress einiges bewirkt hat, das Thema der Versöhnung der Generationen kommt immer häufiger und eines Tages werden wir sehen wie sich die Verheißung aus Maleachi tatsächlich erfüllt, dass sich die Eltern mit ihren Kindern versöhnen und dass sie wirklich zusammen gehen - Seite an Seite. Darauf freue ich mich.

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