Sonntag, Dezember 13, 2009

JF: No Santa Claus Convoy in München



Der Hotty aus Kronach hat ja immer sehr lustige Einfälle, seine JesusFreestyle Aktionen im Norden Bayerns sind ja schon legendär. Diesmal kamen wir in München auch in den Genuß einer solchen Idee. Die Region Bayern der Jesus Freaks lud zu einem Weihnachtsmann Convoy nach München ein. So zogen sie alle aus ganz Bayern mit der Bahn in ihren Kostümen. Muss schon sehr lustig gewesen sein.

Offenbar haben sie bereits vor dem offiziellen Start der Demo noch ne spontane Freeze Aktion gemacht, wo sie zeitgleich überall auf dem Platz verteilt in ihrer Bewegung erstarrt sind. Das rief wohl die Polizei auf den Plan, ob das nun im Vorfeld genehmigt war, weiß ich nicht. Auf jeden Fall hatten die Leute ihren Spaß und die Polizei hat dann besonders gut aufgepasst.

Die eigentliche Aktion war dann genau an dem Brunnen, wo 98 schon mal der Jesus Freaks Convoy war und wir 2000 gebetet haben. Damals 98 war es wesentlich wärmer, es war so heiß dass man barfuß nicht auf dem Boden laufen konnte. Und einige haben sich in dem Brunnen nebenan abgekühlt.

Heute sah es schon sehr nett aus, die ganzen Weihnachtsmänner in einem Pulk auf einem Fleck. Hotty hatte sich am Krassesten rausgeputzt, mit dicker Brille und Schlitten. Über Megaphon erzählte er den Leuten, dass es ihm Leid tut wie er als Weihnachstmann mit roten Mantel und weißen Bart all die Jahre ne falsche Botschaft rübergebracht habe.

All die Ponies, Playstations und DVDs können die Leute ja nicht glücklich machen. Dafür war ja das Christkind gekommen, das inzwischen erwachsen ist und Jesus heißt. Der könne wahren Frieden geben und glücklich machen.

Deswegen kündigen wir nun als Weihnachstmänner, endlich können wir die Masken ablegen. Die Jungs von Groundstaff spielten noch ein paar Songs und alle sangen kräftig mit. Einige Passanten blieben wirklich stehen und sahen sich das Ganze an.

Irgendwann zog dann der ganze Pulk Richtung Café Kosmos, fielen Passanten johlten und jubelten als sie unsern Zug sahen. Es war richtig cool, all die Weihnachtsmänner im Café Kosmos zu haben.



Am Anfang stellte eine kurz vor, was wir so auf der Demo gemacht haben. Dann haben die Jungs von Groundstaff uns in die Anbetung geführt. Und ich muss sagen, der Lobpreis war echt intensiv. So eine fette Gegenwart Gottes hab ich im Gottesdienst bei uns schon lange nicht mehr gespürt, ich war hinterher wirklich berührt.



Dann kam der Hotty mit seiner Predigt dran und erklärte, dass er als Weihnachtsmann aufhören werde. Er will das nicht mehr haben, dieses Masketragen. Er ist zwar sehr berühmt, aber er ist nicht echt. Und das Gute bei Jesus ist, dass wir bei ihm echt sein dürfen und wir keine Masken tragen brauchen.

Nachdem hinterher noch eine Lesung stattfinden sollte, mussten wir bald aus dem Kosmos raus. Wir zogen auf einen Platz in der Nähe, wo wir dann den Ben mit großem Gejohle verabschiedeten. Ben wird München verlassen und wir bedankten uns mit dieser kleinen Geste bei ihm.

Dann war ich noch in kleiner Runde beim Lieblingsasiaten um die Ecke.

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Prophetisches Gemälde beim Zustellen geschenkt


Ich muss euch unbedingt erzählen, was ich gestern bei der Post erlebt habe. Es war wieder mal Samstag, und durch die wöchentliche Werbung "Einkauf Aktuell" zu erwarten, dass es sehr lange dauern würde. Es war sehr kalt, ich habe gefroren, obwohl ich dick eingepackt war, es hat geschneit und meine Nase ist in Strömen gelaufen. Ich habe ja sehr klar von Gott, dass ich hier sein soll, dass dies hier mein Platz ist. Es gibt sogar ein prophetisches Wort, dass ich solange bei der Post sein werde, bis ich meinen Frieden damit gefunden habe. Kann ich mir grad überhaupt nicht vorstellen! Ich bin also so am Beten und frage Gott wie das gehen soll, beschwere mich, dass ich den Job überhaupt machen soll und will nur nach Hause...

Irgendwann komme ich an Mietshäusern vorbei, wo die Briefkästen außen sind. Ein Nachbar kommt auf mich zu. Er meint, er würde schnell was holen gehen, ob ich solange warten könne? - Klar - Ich werfe weiter meine Post und Werbung ein, bin inzwischen beim nächsten Haus. Da ist er auch schon wieder da und wartet, während ich die Briefe fertig einschmeiße.

Nun kann ich mich ihm widmen und er fängt an: Er hat den ganzen Tag gebetet, dass er mich findet, ist sogar mehreren anderen Postboten hinterher und ist total glücklich, dass er mich nun gefunden hat. Er hat nämlich Gott gebeten, ob er ihm nicht einen Eindruck für seinen Briefträger gibt. Das hat er dann bis Nachts um halb zwei gemacht! Ich dachte erst, dass er das Bild irgendwie mit Kuli auf einen Notizblock gekritzelt hätte, aber nein, er hat es richtig auf Leinwand gemalt! Wow!

Er hat erst den einen Teil abgedeckt und mir das Bild dann erklärt: Er hat einen Adler (Bild für die Propheten!) in einem Unwetter gesehen, der da durchfliegt und total durchnäßt ist (wie passend). Der ist schon ziemlich resigniert und will seine Ruhe zu haben. Er fliegt nach unten, um sich zu setzen und auszuruhen. Problem: Er ist immer noch im Unwetter und wird weiterhin naß!

Stattdessen soll er sich in die Luft erheben, so schwer wie das auch sein mag, und durch die Wolkendecke durchstoßen. Oben auf der Bergspitze, die nur wenige Meter über den Wolken ist, könne er sich ausruhen, trocknen und sonnen (= sich an seinem Gott freuen). Und hier ist er sogar aus dem Sturm draußen und nicht mehr naß!

Und ich muss sagen, dass ich wirklich geflasht war. Da ist jemand, den ich noch nicht mal wirklich kenne, der Jesus fragt, ob er für seinen Postboten (= mich :)) einen Eindruck bekommt. Und dann malt er das sogar und dann auch noch richtig geil (ich war ja letzte Woche auf dem prophetischen Kunstseminar und habe da auch ein Gemälde bekommen, was jetzt künstlerisch nicht so toll war). Das hat mich wirklich total umgehauen, ich war den Tränen nahe und tief berührt. Obendrein auch noch die Antwort auf meine Gebete vom Vormittag und so passend!

Ich bin übrigens zusammen mit seiner Frau auf diesem Seminar gewesen. Witzigerweise kam kurze Zeit später für einige Zeit auch die Sonne raus.

Später bekam ich dann noch von einer anderen Kundin ein weiteres Geschenk. Bin zwar nicht so der Biertrinker, aber das Etikett fand ich doch wirklich sehr nett (mein Mitbewohner kennt sogar die Biersorte aus seiner Heimat)


Das hat mich so beflügelt an diesem Tag, obwohl es mir äußerlich so dreckig ging und ich körperlich total fertig war hinterher. Aber die Umstände dieses prophetischen Wortes haben mich echt geflasht!

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Mittwoch, Dezember 09, 2009

Visionäre Besprechung für Jesuskonferenz



Gestern war Martin Dreyer in München, um einige Dinge mit seinem Verlag zu besprechen. Er hat die Chance genutzt, um mit einigen Leuten aus meiner Gemeinde, Dinge über die Jesuskonferenz zu besprechen, die im Oktober nächsten Jahres stattfinden soll.

Ich habe mich vorher mit dem Team getroffen, die die regelmäßigen Gebetstreffen für die Stadt leiten. Es ging darum, wie es weitergehen soll. Auch ein sehr cooles Treffen. Anschließend fuhr ich dann in die Fasanerie.

Die andern hatten noch gar nicht wirklich angefangen, waren noch am Klönen. Martin hat kurz die Vision vorgestellt. Und dann haben wir überlegt, was es alles braucht, damit das Ganze Wirklichkeit werden kann. so hat jeder seinen Beitrag geleistet, seine Ideen eingebracht. Das war wirklich visionär und sehr lebendig.

Das hat mich echt begeistert, was da so alles zusammen gekommen ist. Jeder hat aus seinem Erfahrungsschatz, seiner Begabung und seinen Beziehungen zum Gespräch beigetragen. Personen wurden genannt, die uns helfen könnten, neue Ideen flossen ein. Bin sehr gespannt, was da draus noch alles wächst...

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Es kitschelt* sehr...




Ich finde es ja schon sehr interessant, wenn sich Leute Kitsch in den Vorgarten stellen. An Vorgartenzwergen und ähnlichem kann ich mich in gewisser Weise ja noch erfreuen. Aber was man dann oft in der Vorweihnachtszeit sieht, ist schon oft sehr trollig. Weihnachtsmänner, die sich von Balkonen abseilen und Häuserwände hochkraxeln.

Aber was man auf dem Weg zur Fasanerie WG in der Adventszeit jedes Jahr zu sehen bekommt, schießt echt den Vogel ab. Nicht nur, dass das ganze Haus und die Fenster mit Lichterketten umringt sind, nein, der ganze Vorgarten ist zu einem regelrechten Event umdekoriert.

Haben wir uns noch als kleine Kinder auf die Suche nach Weihnachtsbäumen in den Garten der Nachbarschaft gemacht, sie gezählt und sind teilweise um diese rumgetanzt. Ich glaube wir hätten uns an diesem Garten nicht sattsehen können.
Da gibt es leuchtende Rentiere und Tannenbäume, einen lebensgroßen Weihnachtsmann vor einer Laterne und direkt an der Hauswand einen, der in einem großen Lehnsessel sitzt und Geschenke verteilt...

Das Haus in der Nachbarschaft ist dann zwar nicht mehr so üppig. Lichterketten ohne Ende gibt es dennoch trotzdem, einen riesengroßen Nußknacker im Wächterhäuschen und einen Weihnachtsmann, der auf der Garage gelandet ist.

Die Stadtwerke machen wohl in dieser Zeit den größten Umsatz des ganzen Jahres... Sehr amüsant. Auf dem Weg zu dem Treffen gestern, musste ich das einfach mal knipsen.

* was ist denn ein entsprechendes Verb für Kitsch?

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Sonntag, Dezember 06, 2009

JFM: Chilliger Godi im Kosmos

JFM


Heute hatten wir wieder mal einen netten Gottesdienst im Café Kosmos. Es waren total viele Leute da, einige neue Gesichter waren darunter. Eigentlich sollte der Bayerische Rundfunk da sein, war er aber nicht. Auch nicht schlecht, dann ist er wohl nächste Woche bei der No Santa Claus Aktion dabei....

Am Anfang nach den ganzen Begrüßungen, hat der Carl die zwei Psalmen 39 + 69 vorgelesen, unterlegt mit Instrumentalmusik. Fiel mir etwas schwer zu folgen. War ja auch nicht wenig Stoff.

Dann kam der Richard mit seiner coolen Predigt. Die drehte sich irgendwie um den König David, dessen Leben voller Bedrängnisse und Schwierigkeiten war. Aber er hatte Jonathan zum Freund, der ihn voller Zuversicht daran erinnerte, dass es seine Berufung ist, eines Tages König zu sein. Auch wenn sein Leben jetzt total schwierig sei und alle Umstände dagegen sprechen würden.

Später als er Jonathan nicht mehr um sich rum hatte, hatte er es anscheinend gelernt. Hier gab es eine Situation, wo sogar seine eigenen Leute gegen ihn waren, ihn sogar steinigen wollten. Aber dort heißt es dann, dass David sich in dem Herrn seinen Gott gestärkt hat (wow, ich liebe diese Bibelstelle).

Richard betonte, dass es sehr darauf ankommt, worauf wir schauen, wovon wir uns prägen lassen. Oft erleben wir unangenhme Sachen und befürchten gleich das Schlimmste. Unser Leben wird davon bestimmt, wie wir die Realität unserer Umgebung wahrnehmen. Oft ist sie gar nicht so schlimm, wie wir das glauben. Aber es prägt uns total.

Deswegen ist es wichtig, zu lernen auf Gott zu schauen und uns von dem prägen zu lassen, was er über uns sagt...

Anschließend haben uns Thomas und Ben in eine sehr schöne, chillige Lobpreiszeit geführt. Es war sehr schön mit Gott abzuhängen und zur Ruhe zu kommen. Nach dem Godi konnte ich noch mit einer anderen zusammen für jemand um Heilung beten. Habe dabei gleich ein sehr cooles Zeugnis gehört.

Mit einigen Leuten war ich dann noch bei meinem Lieblingsasiaten um die Ecke. Nett.

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Seminar Prophetische Kunst



Heute will ich euch von dem Seminar "Prophetische Kunst" mit Oliver Pengilley und Stefan Driess berichten. Dieses Seminar war ja immer schon wieder mal geplant und es war immer die Frage, ob ich da Zeit haben würde. Nun stand der Termin fest, ich konnte mit einem Kollegen tauschen. Jetzt war nur noch die Frage, wie ich hinkommen würde. Von einem Freund erfuhr, dass seine Frau mitfahren würde. Leider hatte ich keine aktuelle Telefonnummer von ihnen... Ich sah mich schon, doch zu Hause bleiben. Einen Tag vorher bekam ich dann den Anruf, dass es doch klappen würde. Uff!

Wir saßen zu fünft im BMW und hatten eine angenehme Anreise. Witzigerweise war ich scon mal an diesem Veranstaltungsort in Dettingen unter Teck, als ich im Februar spontan mit Freunden von Stefan dort war. Ich war sehr gespannt, was dort passieren würde, denn ich hatte überhaupt keine Vorstellung.

Diesmal war der Saal rappelvoll (es sollen sich über 80 Teilnehmer angemeldet haben), da wir etwas zu spät kamen, fanden wir nur noch einen Platz oben auf der Empore. Hatte aber auch was Nettes, so konnten wir das Ganze von oben überblicken.

Am Vormittag zeigte uns Olli in verschiedenen Arbeitsschritten, wie er ein Bild malt. Dazu kamen wir immer nach vorne. Olli erklärte uns, welche Farben er verwendet, was für einen Pinsel er verwendet und so weiter. Und Stefan übersetzte es auf sehr witzige Weise.

Dann sollten wir an unsere Plätze gehen und es auf unsere Weise umsetzen. Olli ging dann rum, um Fragen zu beantworten, Tipps zu geben und Leute zu ermutigen.

Da ich meine Ölkreiden dabei hatte, war es etwas schwierig, das umzusetzen, was Olli vorgegeben hat, weil die Arbeitsweise eine ganz andere ist. Man kann mit den Ölkreiden nicht in mehreren Schichten übereinander malen. Vielleicht werde ich mir doch auch mal Acrylfarben besorgen und das auch mal ausprobieren. Scheint sehr schnell zu gehen.

Außerdem lag es mir auch nicht ganz so, etwas nach zu machen, vor allem wenn ich nicht weiß, wohin er mit dem Bild gehen will. Ich weiß auch einfach, wie ich malen kann. Einige Tipps fand ich jedoch auch sehr hilfreich.

Dann ging es Schritt für Schritt weiter. Wir kamen wieder alle nach vorne, Oli erklärte und wir sollten es wieder umsetzen. Ich bin dann auch mal durch die Reihen gegangen, um mir die anderen Werke anzuschauen. Sehr interessante Umsetzungen, einige waren auch wirklich sehr begabt.

Irgendwann fing ich dann auch einfach ein neues Bild an und setzte ein altes Thema von mir um, was ich vorher schon mal gescribbelt hatte.

Witzigerweise war auf dem Seminar auch jemand, den ich von früher kannte. Wir hatten ne zeitlang zusammen auf einem Doppelzimmer im Studentenwohnheim des CVJM München gewohnt. Dann hatten wir uns jahrelang nicht gesehen. Später war ich auf einer Konferenz in Balingen und konnte durch eine wunderbare göttliche Führung bei seiner Familie übernachten und essen. Und als wir zu dem Seminar fuhren, musste ich daran denken.

Wir verbrachten gemeinsam unsere Mittagspause, aßen unsere Pizza und unterhielten uns. Sehr interessant. Wir sprachen über Träume, Engel und solche Sachen. Die Mutter meines Freundes, dessen Frau mit auf dem Seminar, war mit dabei (sehr spannend wieviel ich von ihrem Sohn in ihr erkennen konnte :))

Nach der Mittagspause startete Stefan wieder mit seinem Hit, den er auch schon auf der Prophetenkonferenz gebracht hatte: Our Dad is the best Dad in the whole world, in the whole world. Dann haben alle Teilnehmer ihren Namen auf einen Zettel geschrieben, und jeder hat einen anderen gezogen. Wir sollten kurz beten und Gott fragen, was wir malen sollten.

Bei mir kam sehr schnell das Thema: "Getragen" und ich fragte mich, wie ich das umsetzen sollte. Dann machte ich mich ans Werk. Sehr spannend mit diesen Ölkreiden zu malen. Die sind ja sehr grob, man kann nicht sehr viele Details reinbringen und das Thema Farbe ist ja eh spannend (wie passen die Farben gut zusammen)... Mit der Aussage des Bildes war ich zufrieden, mit der Umsetzung nicht so sehr.

Dann kamen einige Leute ans Mikrofon, riefen den Namen auf, für den sie gemalt hatten und erklärten dann ihre Bilder, die wiederum machten das genauso mit ihren Bildern. Waren sehr coole Ergebnisse dabei. Soweit ich das beurteilen konnte, hat es für jeden auch gepasst.

Stefan hat dann ein Bild, das mir selber auch besonders gut gefiel, noch herausgeholt und dazu selber nochwas gesagt. Der Titel war "Herrlichkeit" und stellte eine Treppe in den Himmel dar. Der Himmel ist offen, wir können die Herrlichkeit Gottes herunterholen und hier auf Erden Raum einnehmen, die 7 Berge besetzen und herrschen...

Am Schluß stellten sich die Leute in einer Reihe auf und riefen über Mikrofon den jeweiligen Namen auf. Die Leute kamen dann hin und die Bilder wurden dann nur noch persönlich erklärt, nicht mehr für alle. Ich habe auch ein nettes Bild bekommen, was für mich einfach nur eine Bestätigung einer Wahrheit war.

Aber als ich die Frau rief, für die mein Bild war, und es ihr erklärte, kamen ihr die Tränen, sie war tief berührt. Es hat sie wirklich sehr tief angesprochen. Hinterher fiel mir ein, dass ich eigentlich noch für sie beten sollte. Das habe ich dann auch noch getan, ihr einige Bibelstellen zugesprochen, was nochmal Worte in ihrem Leben bestätigt hat. Sie war sooo dankbar :)

Leider wollten dann meine Mitfahrerinnen schon fahren, ich wäre gerne noch zum Godi geblieben. Aber so war ich recht früh zu Hause und es war okay.

Letztendlich muss ich sagen, dass mir das Seminar selber nicht soviel gebracht hat. Es ging eher um Maltechniken und Bildaufbau, mir liegt es auch nicht so, eine Vorlage abzupinseln. Aber es war sehr cool, mit den Leuten zusammen zu sein, Beziehungen zu vertiefen, neue Leute kennen zu lernen. Und wenn es nur das eine prophetische Bild war, was ich für die Frau gemalt habe, dann war es das Ganze schon wert. Es erstaunt mich immer wieder, wenn ich für Leute bete, Eindrücke für sie habe, dass ihnen die Tränen kommen. Das ist auch eine tolle Bestätigung für mich. Gibt mir selber Auftrieb. Es ist einfach herrlich, Leuten dienen zu können!

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Mittwoch, Dezember 02, 2009

JFM: Fetter Freaxfamily Godi



Am Sonntag ging es nach dem Weihnachtsmarkt gleich in die Fasanerie WG. Wir hatten wieder mal unsern Freaxfamily Godi und ich mit Leitung dran. Mein langjähriger Freund Ernsti war mit seiner wunderbaren Frau Hadassa zu Besuch aus Belgien.

Wir trafen uns diesmal im Partykeller. Nach etlichen Ansagen (yeah, wir haben endlich Räume für unsere Volxbibellesung!!!) konnten wir dann endlich mit Lobpreis beginnen. Diesmal hatte sie eine neue Combo zusammengefunden: die Allstars :). War sehr erfrischend und nett ihr Lobpreis, hat so richtig Spaß gemacht.

Dann hat Ernsti kurz seine Frau und seinen Dienst in Belgien und ihre Pläne für die Zukunft vorgestellt. Seine anschließende Predigt ging darum, dass es eine Sache ist, welche Begabung und Berufung wir haben, ne ganz andere Schiene ist aber, wie unser Charakter drauf ist. Wir können noch so begabt sein, wenn wir schräg drauf sind, kann das unter Umständen alles kaputt machen. So gibt es ein Prüfsiegel, das Gott auf seine Leute legt, das zeigt, ob sie wirklich reif sind.

Paulus war hochbegabt, hatte eine Topausbildung, eine ruhmreiche Vergangenheit. Aber als er sich bekehrt hatte, war er ziemlich arrogant und trieb die Juden in die Enge. Er hatte einen großen Missionseifer, aber schadetete der Gemeinde total, Gott musste ihn erstmal rausnehmen. Und die Gemeinde hatte erstmal "Frieden", bis er dann Jahre später endlich zum Apostel eingesetzt wurde und auch andere seinen Dienst bestätigt haben...

Wir hatten danach eine sehr gute Gebetszeit, wo wir Gott unser Herz hingehalten haben, damit er uns vorbereitet. Guat! Hinterher habe ich dann noch mit einigen Leuten im Wohnzimmer abgehangen und Gemeinschaft gehabt. Nice!

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Born of Hope - großartiger Film



Nun ist er endlich da, der großartige Fanfilm "Born of Hope", das die Ereignisse rund um die Geburt Aragorns erzählt. Und ich muss sagen, dass ich wirklich beeindruckt bin. Ganz großes Kino, vor allem für ein Kow Budget Projekt.

Mit über einer Stunde hat der Film fast Kinoformat und ich habe keine Längen festgestellt. Die Kameraführung und Bildqualität kann sich mit jedem modernen Kinofilm messen, hervorragende Schauspieler, die ihre Rollen sehr glaubwürdig rübergebracht haben, wunderschöne Kostüme und Props.

Die Kampfszenen sind zwar nicht perfekt, aber um einiges glaubwürdiger als in "Hunt for Gollum", das gleiche gilt für die Orkmasken.

Ich bin vollauf begeistert von dem Film. Spannend erzählt, einige wirklich bewegende Momente, die mich zu Tränen gerührt haben (immer wieder ermutigen sich die Leute, dass sie die HOFFNUNG nicht aufgeben dürfen. Wer mich näher kennt, weiß dass das bei mir auch immer wieder ein großes Thema ist!). Es kommt sogar ein sehr glaubhafter CGI Charakter vor (den ich hier natürlich nicht verrate).

Man erkennt natürlich, dass die HdR Trilogie von Peter Jackson Pate gestanden hat, in gewisser Weise ist es ja auch ein Prequel, die meisten Dialoge sind auch etwas zu pathetisch, aber dann doch auf charmante Weise. Also unbedingt sehenswert!
(Es gibt deutsche Untertitel, eine großartige Hilfe, für die die nicht ganz so gut Englisch können.

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Dienstag, Dezember 01, 2009

Ehemaligentreffen im CVJM München



Das letzte Wochenende war sehr cool - sofern man überhaupt von "Wochenende" reden kann, wenn man Samstag arbeiten muss. Immer am ersten Adventswochenende ist ja der Weihnachtsmarkt des CVJM München. Diesmal wurde die Chance genutzt, alle Ehemaligen am Samstagabend einzuladen, die jemals im Hausteam mitgearbeitet haben, sei es als Zivi, Praktikant oder FSJler.

Günstigerweise hatte ich das über meinen alten Freund Ingo mitbekommen, mit dem ich damals zusammen im Hausteam war, über die Jahre noch Kontakt hatte und der jetzt im Haus genau gegenüber wohnt. Ich habe mir das nochmal ausgerechnet, wie lange das nun bei mir her ist: 17 Jahre! Anfang Oktober 92 habe ich mein Freiwilliges Soziales Jahr angefangen (es kommt mir gar nicht so lange vor). Dieses Jahr hat mich sehr geprägt.

Damals hätte ich mir nie vorstellen können, von zu Hause wegzugehen und schon gar nicht in eine Großstadt wie München. Ich kam damals aus einem pietistischen/ evangelikalen Background. Geistesgaben, der Heilige Geist und alles Charismatische waren mir damals total fremd. Am Anfang fiel es mir auch total schwer, mich diesen Dingen zu öffnen, ich fand sie teilweise unheimlich und seltsam. Ich kam mir vor wie der dumme Pietist, der von lauter Charismatikern umgeben war, bloß nichts Falsches sagen...

Mit der Zeit kam ich jedoch immer mehr hinein, entdeckte meine Geistesgaben, lernte den Heiligen Geist kennen und lieben. Unvergesslich meine ersten Erfahrungen und Abenteuer. Auch die Erfahrungen, die wir in der Wohngemeinschaft LIONS WG gemacht haben, waren sehr intensiv und prägend. Als wir vor ein paar Jahren ein Nachtreffen hatten, wurde sehr deutlich wieviel damals gewachsen war, das war ein sehr offenenes und tiefes Wochenende.

Ich war sehr erfreut, dass bei diesem Ehemaligentreffen auch einige aus meinem Jahrgang dabei waren, auch einige die ich lange nicht gesehen und gesprochen hatte. Zu dem Treffen kamen über 100 Teilnehmer, die gut über die ganze Zeit verteilt waren. Von den jüngsten Anfängen bis zu den neueren Jahrgängen waren etliche vertreten.

Zunächst gab es einen kleinen Imbiß mit viel Zeit, sich auszutauschen. Dann gab es eine Präsentation mit einigen Statistiken aus der Hausteamzeit, einige aktuelle Sachen, die den CVJM heute beschäftigen, aber auch einige Bilder, was so aktuell an den Häusern umgebaut und renoviert wurde. Sehr interessant.

Dann gaben einige noch weiter, was sie grade beschäftigt und wo sie grade dran sind. Sehr spannend. Hinterher hatte ich dann Gelegenheit an einer kleinen privaten Hausführung teilzunehmen und zu sehen, was sich alles verändert hat. Sehr erfreut war ich, dass ich meinen alten Arbeitsplatz sehen konnte. Damals arbeitete ich an der Druckmaschine, die es heute längst nicht mehr gibt. Die Druckerei wurde eingestellt, da die Zivizeiten so kurz sind, dass sich das Einlernen nicht mehr lohnt und die Qualität auch viel schlechter geworden ist.

Anschließend waren ich noch mit einigen Leutchen in einem Café um die Ecke, wo wir uns noch weiter austauschen konnten.

* * *
Der Besuch des Weihnachtsmarktes des CVJM zur Bayerischen Brotzeit ist ja fast schon Tradition. War sehr erfreut, dass ein Arbeitskollege mit dabei. Ich konnte viele alte Gesichter wiedersehen, wenn auch nicht mit allen intensiver reden. Nachmittags verbrachte ich dann noch einige Zeit im Bistro und könnte mir noch einen Kaffee und Kuchen. Ich verpasste fast noch meine S-Bahn, als ich zum Gottesdienst aufbrach, weil ich auf dem Weg dorthin natürlich wieder einige weitere Leute traf...

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Sonntag, November 29, 2009

Loriot mal anders: Advent



Vor einiger Zeit habe ich dieses geniale Video entdeckt und war ganz gespannt, bis der richtige Augenblick da war, um euch dieses Video zu präsentieren. Irgendwie mag ich dieses Gedicht von Loriot. Und ich finde es sehr geil, wie die Gute hier das Gedicht visualisert hat. Sehr kreativ und äußerst charmant :)

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Sonntag, November 22, 2009

Sie haben meinen Herrn weggenommen...


Ich lese grade "Gottes Generäle", ein Buch in dem die Biografien großer Männer und Frauen Gottes beschrieben werden. Die meisten von ihnen hatten einen Heilungsdienst oder haben Erweckungen und verschiedene Aufbrüche geleitet.

Das Buch bewegt mich sehr, denn darin geht es nicht nur um die großen Erfolge, sondern auch um die Niederlagen und Fehler dieser Diener Gottes. Darüber werde ich wohl noch einen extra Beitrag schreiben.

Heute möchte ich euch ein Zitat von Kathryn Kuhlmann wiedergeben, das mich tief berührt hat. Dieses Zitat hat mich so emotional aufgewühlt, dass ich es unbedingt posten muss. Ich kann den gleichen Schmerz und die Sehnsucht, die darin mitschwingt, nachvollziehen.

Es stammt aus der Zeit, wo sich Kathryn intensiv mit dem Thema Heilung beschäftigt hat. Sie stand zwar schon im Dienst, ihr Schwerpunkt lag aber noch auf der Errettung von Menschen. Die ersten Heilungen waren in ihren Versammlungen geschehen und sie besuchte Zeltgottesdienste verschiedener Heilungsprediger, um mehr über göttliche Heilung herauszufinden.

"Ich fing an zu weinen. Ich konnte gar nicht mehr aufhören. Die verzweifelten, enttäuschten Blicke vieler Menschen, die ich sah, als man ihnen sagte, dass ihr schwacher Glaube sie von Gott trenne, verfolgten mich noch wochenlang. War das der barmherzige, mitfühlende Gott? Ich verließ das Zelt, während mir die Tränen in Strömen über das Gesicht liefen. Ich schaute empor und schluchzte:`Sie haben meinen Herrn weggenommen und ich weiß nicht, wo sie ihn hingelegt haben.´" Gottes Generäle, Robert Liardson, Seiten 285/286

Es beschäftigt mich sehr, wie ein Dienst ausschauen kann, der viele Menschen beeinflußt. Wie kann ich möglichst vielen Menschen helfen, ihnen dienen ohne sie dabei zu verletzen? Es gibt soviele Menschen, die von der übernatürlichen Komponente Gottes und der menschlichen Seite seiner Diener verletzt wurden. Wie kann ich Ängste abbauen, die Scheu nehmen, Geschmack auf das Übernatürliche machen?

Was bewahrt mich davor zu fallen, schräg und komisch zu werden? Wie bereitet mich Gott optimal auf meinen Dienst vor? Ich habe immer wieder gebetet: "Gott schenk mir keinen großen Dienst, bevor ich nicht bereit bin!" Ich will den Preis bezahlen, will mich von Gott schulen und schleifen lassen.

Klar, es wird immer Fehler geben (wie toll dass wir die Gnade haben, dass wir Fehler machen dürfen), ich kann es nicht allen recht machen, Leute werden sich an meiner Art stören oder ganz grundsätzlich an einer bestimmten Art von Dienst. Aber wie kann ich Dinge vermeiden, die einfach nicht okay sind...?

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