Montag, November 09, 2009

Reichsprogromnacht: Jerusalem/ Berlin38



Neben all dem Jubel über den Mauerfall, ist heute auch ein anderer historischer Tag. Heute vor 71 Jahren brannten die Synagogen in Deutschland und der Judenhaß wurde entfesselt und der Startschuß für die Diskriminierung und Verfolgung der Juden begann... Das darf nie vergessen werden!

Deswegen hier nochmal das Lied von Jerusalem, das dies auf dramatische Weise zum Ausdruck bringt:

Berlin 38 (Next Year In Jerusalem)//Jerusalem
I was twenty-five in Berlin '38.
I had just bought a little store, and the war was close
Then I met her, Rebekah with her wonderful smile.
And I was in love, and she was in love - the future was ours
We married soon, and Joseph and Sarah came.
We loved them so, our dream came true.

Clouds gathered dark, I couldn't understand it.
I simply didn't see it, I should have, but I didn't.

Under the star, my heart beats there - it was just because of the star.
Next year in Jerusalem, next year in Jerusalem.

And late one night, I woke up from the noise in the street.
People were shouting, people were running in the stairs.
They knocked on the door, and then they came rushing in
with guns and no compassion, they said;
"You have to come, one suitcase that's all, you must go now"

We ran down the stairs.
Joseph wasn't fast enough, they kicked him and he fell, and he was only three.
I picked him up, and took him in my arms.
They took us to the train, they packed us like cattle.
Rebekah squeezed my hand, she said;
"We must stay together no matter what happens"

How can I describe?
Cause when we arrived, they took Rebekah and the children aside, and we all cried.
She looked at me, I'll never forget her eyes, she said; "I'll take care of the children"
And then they were gone, gone....

Next year in Jerusalem, next year in Jerusalem.

We must not forget, we can Never forget.
Because of the star, we must not forget.

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20 Jahre Mauerfall und mehr...



Heute vor 20 Jahren ist die Mauer gefallen. Man kann sich das heute gar nicht mehr richtig vorstellen. Im Vorfeld sind ja schon etliche Sachen passiert. Im August wurde der Eiserne Vorhang in Ungarn durchgeschnitten, viele DDR Urlauber flüchteten sich in deutsche Botschaften und verlangten die Ausreise in den Westen, die ganzen Montagsgebete und -demonstrationen. Und dann der Mauerfall so plötzlich wie man das gar nicht erwartet hätte...

Das deutsche Volk war in einem unglaublichen Freudentaumel. Wir waren die glücklichste Nation der Welt. Ich bin ja damals in unmittelbarer Nähe der Grenze aufgewachsen, der Todesstreifen war nur wenige Kilometer weit weg. Ich war damals in der Kollegstufe. Mit ein paar Freunden sind wir nach Hof gefahren, um die Züge aus Ungarn zu begrüßen, wir hatten extra Bananen gekauft. Riesiger Presserummel, es war auf einmal unheimlich viel los. Leider hatte der Zug Verspätung und wir mussten wieder nach Hause, weil wir am nächsten Tag Schule hatten...

Aber wir sind auf eine Autobahnbrücke, der ersten nach der Grenze, um den ganzen Trabis zuzuwinken, die zu uns rüber in den Westen kamen. Ein Freund von mir durfte in einer Turnhalle die 100, - DM Begrüßungsgeld austeilen. Ich habe ihn da mal kurz besucht... Einige DDR Bürger wollten für ihre kranke Oma, die nicht mitkommen konnte, auch Geld abholen. Was natürlich nicht ging, weil dieses Geld ja für Besucher da war, mit einer offenen DDR hatte bei der Konzeption niemand gerechnet.

Ich weiß noch, wie man wochenlang nicht wirklich bei uns einkaufen gehen konnte, weil alle Ossis bei uns den Aldi leergeräumt haben. Schon morgens vor den Ladenöffnung standen die schon offen.

Durch meine Oma, die in der Nähe von Hannover auch im grenznahen Gebiet wohnte, bekamen wir Kontakt zu einer DDR Familie, die Partnergemeinde der Kirchengemeinde meiner Oma waren. Die haben uns natürlich gleich besucht, als alle rüber zu uns kamen. Wir haben uns angefreundet und immer wieder besucht. Der Kontakt besteht heute noch.

Dass man nach der ersten Euphorie merkte, dass die Einheit auch schwere Arbeit sein kann und dass der Aufschwung Ost doch nicht so schnell ging wie erwartet, ist eine andere Geschichte.

Aber ich finde es beeindruckend, wieviele günstige historische Faktoren damals zusammenkamen. Es hätte ja auch alles ganz anders kommen können. Da die politischen Faktoren oft genug betont und geschildert werden, will ich auf die geistliche Komponente eingehen.

Ich finde es bezeichnend, dass es eine friedliche Revolution war, dass es keinen Sturm der Bastille oder ähnliches gab. Tausende zündeten Kerzen an und beteten in der Nikolaikirche, immer wieder wurde betont, dass es keine Gewalt geben soll. Wie ich heute in einer Sendung zum Mauerfall hörte, war der damalige Papst auch sehr prägend.

Ein Jahr vorher, am 9. November 1988 jährte sich die Reichsprogromnacht zum 50. Mal, wo in Deutschland die Synagogen brannten und der Haß auf die Juden entfesselt wurde. Anläßlich des biblischen Erlaßjahres (nach 50 Jahren sollte in Israel jede Schuld erlassen werden), gab es überall im Land Gebets- und Bußgottesdienste. Ich finde es bezeichnend, dass genau ein Jahr später die Mauer gefallen ist, genau an diesem historischen Tag. Es ist wie ein Augenzwinkern Gottes, der aus einem negativen Tag einen Tag der Freude macht und uns Deutschen die Vergebung der Schuld zuspricht ("zu verkünden ein gnädiges Jahr des Herrn...")

Heute gab es einen großen Festakt, der live im ZDF übertragen wurde. Viele die damals aktiv waren, waren anwesend. Politiker und Akteure. Vom Goethe Institut gab es eine Aktion, wo 1.500 Blöcke in die ganze Welt geschickt wurden, um sie zu bemalen mit den Wünschen nach Frieden und Freiheit. Diese wurden wie Dominosteine entlang der ehemaligen Mauer aufgestellt, um dann umgestoßen zu werden, um zu zeigen dass die Mauer gefallen ist und als Zeichen dafür, dass auch noch andere Mauern fallen sollen.

Ich weiß nicht, ob es den Veranstaltern klar war, aber für mich war diese eine wahnsinnige prophetische Handlung. Es bedarf keiner großen Aktionen, immenser Gewalt, um gewaltige Auswirkungen zu haben. Ein kleiner Schritt zur rechten Zeit am rechten Ort, kann eine gewaltige Kette von Ereignissen auslösen, die nicht mehr aufzuhalten sind, wenn einmal die Welle begonnen hat. Das macht Hoffnung für andere Länder, wo die Situationen so ausweglos sind...

Auch heute weht wieder dieser wahnsinnige Wind der Veränderung und ich bin der Meinung, dass wir auf gewaltige Veränderungen zugehen. In nächster Zeit werden wieder gewaltige Dinge passieren, mit großer Auswirkung. Es liegt in der Luft...

I amar prestar aen.
Die Welt ist im Wandel
Han mathon ne nen.
Ich spüre es im Wasser.
Han mathon ne chae.
Ich spüre es in der Erde
A han noston ned wilith.
Ich rieche es in der Luft.

Spürst du, fühlst du sie auch die Veränderung?

Edit: Hier nun ein Videozusammenschnitt des heutigen Ereignisses:

klick

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Sonntag, November 08, 2009

JFM: Chilliger Godi im Kosmos

JFM

Heute hatten wir wieder mal einen sehr chilligen Gottesdienst im Café Kosmos. Es war nicht so voll. Thomas hat uns sehr cool im Lobpreis geleitet. Es war sehr toll einfach da zu sein und mit Gott abzuhängen. Eher wie ein gemütliches warmes Bad in der Wanne. Einfach wohltuend, sich von der Liebe Gottes einbetten und berühren zu lassen.

Gerhard Buchner aus Nürnberg hat zum ersten Mal bei uns gepredigt. Dem einen oder anderen dürfte er von den genialen Bands Yen Given und No Need to be Sheepish aus alten Tagen und vielen anderen genialen Songs bekannt sein.

Er fing seine Predigt mit den Meinungen von Arbeitskollegen an, die glaubten dass es beim Christentum um Schuldkomplexe ging. Es ist jedem klar, dass kein Mensch perfekt ist, dass jeder mal Fehler macht. Große Übereinstimmung. Aber wenn gesagt wird, dass wir alle Sünder sind, regen sich alle auf. Obwohl es eigentlich genau das Gleiche ausdrückt.

Aber das Gute ist, dass es gar nicht schlimm ist, wenn wir Sünder sind, weil Jesus für die Sünder gekommen ist, ihre Schuld am Kreuz auf sich genommen hat (dazu fällt mir das geniale alte Kirchelied ein: Jesus nimmt die Sünder an). Er ging hin zu den Ausgestoßenen, den Übeltätern, zu den Bösen. Zachäus, der Zollner und die Ehebrecherin, die auf frischer Tat ertappt wurden, waren verpönt. Mit gutem Grund, weil sie echt Dreck am Stecken hatten. Aber Jesus hat sich zu ihnen gestellt, sie nicht verdammt, sondern sich für sie eingesetzt.

Und so tut er es auch heute, bei den Managern, die Millionen einkassieren, aber daran Schuld sind, dass Tausende ihren Arbeitsplatz verlieren, auf die wir vielleicht auch verachtlich herabsehen. Aber der Punkt ist der, dass wir alle im gleichen Boot sitzen. Wir haben Fehler gemacht, Scheiße gebaut, die wir selber nicht wieder gut machen können... Aber Jesus steht auch zu uns und dreht sich auch von uns nicht weg. Er gibt uns Versagern eine Chance!

Nach dem Gottesdienst konnte ich noch mit einigen Leuten reden. Besonders hat mich gefreut, dass ich mit einigen von ihnen schon länger nicht geredet hatte. Es sieht so aus, dass es bei uns bald ein Gebetsteam geben wird. Das freut mich sehr. Bin gespannt. Könnte sehr cool werden.

Anschließend war ich noch mit jemandem im Fraunhofer, einem urgemütlichen Gasthof mit gutbürgerlicher Küche. Hier waren wir schon lange nicht mehr. Die Preise waren zwar sehr ordentlich, dafür war es aber auch sehr lecker...

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Spontane Geburtstagsfeier bei Maddin


Eigentlich war ich ja gestern nach dem Gebetsabend ziemlich fertig von dem anstrengenden Tag. Chilly, ein Freund, der auch dabei war, fragte mich ob ich noch mit zu einem andern Freund (Maddin) gehen würde, der in Nähe wohnt. Der war zwar krank und hatte Geburtstag. Ursprünglich wollte ich nur kurz mit vorbeischauen und mich dann bald verdünnisieren...

Chilly hatte seine Cocktailutensilien dabei und etliche Früchte, die wir dann erstmal durch verschiedene Pressen und Mixer zu Fruchtsaft verarbeiteten. Ein ziemlicher Aufwand mit großer Sauerei. Maddin hat uns zum Essen eingeladen und wir haben beim Asiaten einige Sachen bestellt...

Als das Essen da war, haben wir uns erstmal gesetzt und die leckeren Mahlzeiten gefuttert. Es war sehr lecker. Yasi, Maddins Mitbewohnerin, hat uns Gesellschaft geleistet. Chilly ging dann los und hat die Cocktails zusammengemixt. So hatten wir dann schließlich ein ganzes Tablett voll mit den buntesten Drinks in den schrillsten Farben. Die waren sehr lecker!

Es war schon nach 23.00 als ich dann aufgebrochen bin, aber es war wirklich nett da gewesen zu sein. Und ich denke Maddin hat sich vor allem über die Überraschung gefreut!

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Kraftvoller Gebetsabend für die Stadt


Gestern war mal wieder Gebetsabend für die Stadt. Tagsüber musste ich arbeiten. Samstags ist es ja immer sehr anstrengend, dafür war es sehr sonnig, wofür ich mehr als dankbar war. Nachdem am Freitag noch meine Nase in einer Tour gelaufen ist, war ich doch sehr froh, dass es mir wesentlich besser ging. Bevor es los ging, war ich noch kurz zu Hause, um mich schnell umzuziehen und die beste U-Bahn Verbindung online rauszusuchen.

Als ich dort ankam, standen wir jedoch vor verschlossenen Türen, weil jemand vergessen hatte, dass sie ihren Schlüssel verliehen hatte (war aber überhaupt kein Problem). Glücklicherweise konnten wir in den Hintereingang hinein und waren so im Warmen. Jemand anders zog los, um einen Schlüssel zu orgnaisieren.

Derweil fingen wir schon mit dem Gebet an. Ich war mit Leitung dran. Es waren zwei neue dabei, am Schluß waren wir dann zu neunt. Es war total besonders im Treppenhaus zu beten...

Diesmal standen mir die Gewaltübergriffe in München vor Augen, wo in U-Bahnen oder S-Bahnen Jugendliche auf einfache Kritik ausgetickt sind und auf ihre Opfer wild eingeschlagen haben, im einen Fall mit tödlichen Ausgang für das Opfer. Laut Stefan Driess ist das in England schon gang und gäbe, so dass es in den Medien gar nicht mehr auftaucht. Da wir aber als Christen Autorität haben, das im Gebet zu unterbinden, wollte ich dies an diesem Abend tun.

Ab und zu wurden wir unterbrochen, durch Leute die durchs Treppenhaus marschierten. Nach einer kurzen Lobpreiszeit, indem wir Jesus mit unseren Gebeten über München erhoben und anbeteten, stiegen wir in die Fürbitte ein. Es war sehr powervoll wie wir diese Dinge im Geist zurückwiesen und den Frieden Gottes über München ausriefen.

Irgendwann hatten wir dann den Schlüssel für die Gemeinderäume. Oben angekommen machten wir es uns in einer Sofaecke gemütlich und beteten dann weiter für die Kids und Jugendlichen, die ja oft einen schlimmen Hintergrund haben und vernachlässigt wurden. Dann beteten wir weiter für die Leute, die mit ihnen Umgang haben, für Weisheit und Einfühlsungsvermögen für Eltern, Lehrer und Jugendverbände.

Eine wirkliche intensive Gebetszeit, jeder hat seinen Teil dazu beigetragen, sehr vielfältig. Da ich merkte, dass einige unter uns (und etliche mehr, die nicht unter uns waren) am Kränkeln waren, war es mir ein Anliegen noch schnell für die Kranken um Heilung zu beten. Dabei griffen wir gleich die Schweinegrippe auf und beteten dafür, dass sie nicht in München und Deutschland ausbricht, auch gegen die Angst und Panik, die ums sie herum besteht.

Den letzten Punkt wollte ich eigentlich weglassen. Die andern bestanden aber darauf, dass wir doch noch schnell dafür beten würden. Aufhänger war für mich, dass wir als Jesus Freaks München grade auf der Suche nach einem Veranstaltungsraum für eine Volxbibellesung sind. Das Problem dabei ist nicht, dass es keine geeigneten Räumlichkeiten geben würde, sondern dass die Betreiber Angst vor einer Sekte haben, wenn sie hören um was es geht. Dieses Problem gab es schon öfter in München. Es ist total schwierig, Genehmigungen für evangelistische Veranstaltungen zu bekommen, die "Container der Hoffnung" sind in München gescheitert, weil es keine Genehmigung für Plätze gab. Ansonsten wird aber jeder andere "Scheiß" genehmigt und unterstützt... Ein anderer Vorschlag war noch, dass es nächstes Jahr auf dem ökomenischen Kirchentag möglich sein wird, evangelistische Veranstaltungen zu machen.

Es kam der Vorschlag ein "Sturmgebet" zu machen, wo alle gleichzeitig für die unterschiedlichen Anliegen beten würden. Das haben wir dann auch gleich gemacht. So haben wir diese Punkte sehr schnell abgehandelt.

War wirklich ein sehr cooler Gebetsabend, der mal erfrischend anders war. Wir hatten einen sehr schönen Gebetsfluß und ich denke, wir haben einiges bewirkt. Schön, so muss es sein :)

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Dienstag, November 03, 2009

Videos: U2 live in Pasadena



Am sonntag, den 25. Oktober wurde das U2 Konzert in der Rose Bowl Arena in Pasadena live auf YouTube übertragen. 97.000 Fans im Stadium wurden von weltweit fast 10 Millionen Streams in 188 Ländern begleitet. Ein absoluter Rekordbrecher, das größte Streaming Event in der Geschichte von YouTube!

Jetzt kann man sich hier die Aufnahme anschauen. Enjoy!

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Montag, November 02, 2009

Todd Bentley: Jessa erzählt ihre Geschichte



Es gibt wieder einige Videos bei MorningStar über den Wiederherstellungsprozeß. Hervorgreifen möchte eines, in dem Jessa, die neue Frau von Todd, ihre Geschichte erzählt. Das hat mich sehr berührt. Am Anfang erzählt Rick Joyner, dass die Geschichte von Bathseba sehr herausfordernd ist. David begeht mit ihr Ehebruch, dennoch segnet Gott ihre Beziehung, indem ihr gemeinsamer Sohn Salomo der Thronfolger wird und somit auch im Stammbaum von Jesus auftaucht. Das fordert uns enorm heraus.

Und so ist es auch, wenn Todd mit Jessa zusammen in der Öffenlichkeit auftaucht. Jessa erzählt, wie sie Todd kennengelernt hat, wie sie Teil von Freshfire wurde (Internship) und während Lakeland als Kindermädchen ausgeholfen hat.

Todd und seine Frau waren seit Jahren dabei verschiedene wunde Punkte in ihrer Ehe zu bearbeiten. Irgendwann gab es den Punkt, wo es nur noch schlimmer wurde und alles zusammenbrach. Schließlich hat er die Scheidung eingereicht. In der Zeit gab es wenige, die Todd wirklich beigestanden haben. So gab es eine kleine Gruppe engerer Freunde. Todd hat sehr viel geweint und über seinem Scherbenhaufen gebetet. Jessa war die Einzige, die nicht nur die Sachen mit ihm durchgesprochen hat, sondern ihn auch mal gedrückt hat...

In dieser Zeit kamen sie sich immer näher und gingen eine Beziehung ein. Der Rest ist bekannt. Jessa gibt ausdrücklich zu, dass dies ein Fehler, Sünde war, dass einige Sachen anders hätten laufen müssen, sie hätten mindestens 6 Monate warten sollen. Viele Verletzungen sind daraus entstanden, bei Freshfire, im Leib Christi... Deswegen bietet sie alle ausdrücklich um Vergebung, auch Rick Joyner bat sie um Vergebung, als der Leiter des Wiederherstellungsprozesses...

Shonnah und ihre Familie, die Ex-Frau, haben ihnen längst vergeben. Auch wenn das all die Fehler nicht wieder gut macht, die Sünde nicht rechtfertigt, hat mich doch die Offenheit und die Art und Weise sehr berührt (für Jessa ist es ja sicherlich nicht leicht als "die andere Frau" an die Öffenlichkeit zu treten...

Bin gespannt was weiter passieren wird.

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Sonntag, November 01, 2009

JFM: Netter Gottesdienst im Kosmos

JFM

Wir hatten heute wieder einen netten Gottesdienst. Anfangs gab es ein paar Anlaufschwierigkeiten, beim Aufbau standen nun die Lobpreiser und damit die Mikrofone etwas weiter hinten als gewohnt. Aber das war okay, wenn auch etwas ungewohnt. Es war relativ gut besucht heute, etliche Gäste. Ich war mit der Gottesdienstleitung dran.


Der Lobpreis war ganz okay heute, die Leute gingen gut mit, es hat Spaß gemacht anzubeten. Susi hat wieder einige neuere Leute integriert und so gab es mal wieder etwas Abwechslung.

Zwischendurch forderte sie uns immer wieder auf, zu Gott zu gehen und zu beten. Einmal sollten alle ihre Hände ausstrecken, die Sehnsucht nach Gott haben und sich nach einer Berührung von ihm sehnen. Die andern außen rum, sollten dann für sie beten. Da war ich natürlich gleich dabei und habe meine Hand gehoben. Es beteten einige für mich und ich hab einige konktete Eindrücke bekommen.

Schließlich war der Richie mit seiner Predigt dran. Es war einfach schön, dass man bei ihm das Feuer und die Begeisterung gemerkt hat, wie er sein Thema rüber gebracht hat. Er sprach von zwei unterschiedlichen Lebensstilen, einmal als Weintraube oder als Rosine. Bin ich als Nachfolger Christi mit Jesus dem Weinstock verbunden, oder lebe ich eigentlich kraftlos ohne ihn.

Er verwendete ein schönes Beispiel. Ich kann ein schönes iPhone haben, mit dem ich quasi alles machen kann, wenn es entsprechend mit Energie aufgetankt ist. Wenn ich keine Möglichkeit habe, es aufzuladen, der Akku leer ist, bringt es mir gar nichts, ich konnte es gleich in den Tonne hauen, da kann es noch so tolle Funktionen haben...

Richie hat von Jesus vorgeschwärmt, dass er irgendwie aus einem andern Holz geschnitzt war, dass er ganz anders mit Lebenssituationen umgehen konnte, er wusste woher er Kraft bekommt. Deswegen ist es wichtig, dass wir regelmäßig zu Gott gehen und uns mit seiner Kraft auffüllen lassen...

Nach dem Gottesdienst habe ich noch mit einigen Leuten gelabert. Ich wollte schon grade gehen, als einige doch noch was Essen gehen wollten. Diesmal waren wir beim Vietnamnesen um die Ecke. Der war auch ganz nett.

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JFM: Gemeinsames Essen im Hauskreis

JFM





Am Mittwoch hatten wir einen total netten Hauskreis. Zuerst haben wir zusammen gekocht, Gemüse geschnippelt, Fleisch angebraten und im Wok zusammengezaubert. Und hinterher gemeinsam gegessen. Haben uns intensiv über das Gebetsseminar am Montag ausgetauscht.

Hätte es nett gefunden, wenn wir noch etwas mehr Gemeinschaft gehab und vor allem ausführlich Zeit für Gebet füreinander gehabt hätten. Leider haben wir das für Orgakram genutzt, der meines Erachtens auch außerhalb hätte passieren können. War trotzdem ein schöner Abend.

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Samstag, Oktober 31, 2009

Avatar: Trailer & neue Website: Berauschend!



Nun ist er endlich da, der volle Trailer zu dem langerwarteten SciFi Spektakel Avatar von Regisseur James Cameron ("Titanic", "Terminator").

Vor 15 Jahren hatte er die Vision für die Geschichte, konnte sie aus technischen Gründen aber erst jetzt umsetzen. 4 Jahre hat er nun daran gearbeitet und bahnbrechende neue Special Effects verwendet, mit denen der Film angeblich ohne Kameras gedreht wurde. Ein Laie wie ich kann das auf jeden Fall nicht beurteilen.

Wenn man sich die Trailer, die Filmbilder anschaut, scheint es auf jeden Fall ein sehr schöner, berauschender Actionknaller zu werden. Wunderschöne Bilder des fernen Planeten Pandora, ergreifende Musik (zumindest im Trailer) und eine interessante Story. Auch wenn das Muster, um das es geht nicht wirklich neu ist.



Die Menschheit hat auf der Erde wieder einmal eine Energiekrise und sucht im Weltraum Abhilfe. Auf dem weit entfernten Planeten Pandora wird sie fündig. Hier gibt es Bodenschätze, die ihre Problem zu lösen scheinen. Wäre alles ganz einfach, gäbe es da nicht die Ureinwohner, die Na`vi, die ihre Siedlung genau dort haben, wo die kostbaren Schätze liegen.

Die Atmosphäre dieses wunderschönen Planeten ist jedoch für die Menschen giftig, deswegen haben sie das Avatar-Programm erfunden. Aus der DNS der Menschen und der Ureinwohner haben sie lebensfähige "Puppen" gebaut, die durch das Bewusstsein der jeweiligen Menschen gesteuert werden können.

Jake Sully war früher beim Militär, ist aber an einen Rollstuhl gefesselt. Er soll nun die Einbewohner infiltrieren und dafür sorgen, dass die Menschen die Bodenschätze ausbeuten können. Jake lernt jedoch die Ureinwohner und vor allem die wunderschöne Neytiri kennen und merkt, dass diese Leute, ihre Kultur und vor allem ihr Planet unbedingt gegen den Raubbau der Menschen geschützt werden sollen (wie gesagt, das hatten wir doch schon öfter, oder?)

Es beginnt ein eigentlich aussichtsloser erbitterter Kampf der Ureinwohner gegen die Maschinen, Raketen und Gewehre der Menschen... und Jake Sully an ihrer Spitze.


Man darf gespannt sein, wie dieses bilgewaltige Epos auf der großen Leinwand aussieht - vor allem in 3D!

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Donnerstag, Oktober 29, 2009

50 Jahre Asterix - Feier und Trauer



Heute vor 50 Jahren erblickte Asterix das Licht der Welt. Und zwar in der neugegründeten französischen Jugendzeitschrift "Pilote" zunächst auf jeweils nur 2 Seiten.

Auf der Suche nach einer Idee für eine Comicserie gingen Texter René Goscinny und Zeichner Albert Uderzo in die eigene Geschichte und landeten schließlich bei Vercingetorix, der den römischen Eindringlingen damals die Stirn bot. Deshalb sollten alle Gallier auf -ix enden. Die Idee schlug ein wie eine Bombe und wurde bald ein internationaler Dauerbrenner.

1977 gab es einen herben Tiefpunkt als Goscinny starb und damit auch erstmal die Zukunft von Asterix in Frage stand, die beiden waren ein unzertrennbares Paar. Und Asterix lebte vom Wortwitz des Texters. Glücklicherweise beschloss Uderzo weiterzumachen, leider holte er sich aber keine Verstärkung.

Ich bin der Meinung, dass er allein durchaus auch gute Hefte veröffenlicht hat. "Asterix im Morgenland" und "Der Sohn des Asterix" gehören zu meinen Lieblingsalben. Aber in den letzten Jahren ging die Qualität wirklich rasant den Berg runter. Gegipfelt im letzten Band "Gallien in Gefahr", wo sogar Außerirdische auftauchen.

Irgendwie gab es bei Asterix ungeschriebene Regeln, die stillschweigend eingehalten wurden. In den letzten Jahren wurden die mehr und mehr aufgeweicht. Bisher war ich der Meinung, dass der letzte Asterix Band der Tiefpunkt und nur ein Ausrutscher war. Und nun ist zum großen Jubiläum ein weiterer Band erschienen, der das große Jubiläum mit Pauken und Trompeten feiern sollte. Aber siehe da, es geht tatsächlich noch schlechter als der Vorgänger! Auch wenn diese einige Durchhänger hatten, machte es jedoch immer Spaß diese Hefte zu lesen. Es war kein Problem sie in einem Rutsch zu verschlingen. Bei der neuen Ausgabe habe ich mich jedoch durchgequält.

Worum geht es denn nun im neuen Asterix? Der Aufhänger ist, dass Asterix und Obelix Geburtstag haben (beide am gleichen Tag). Deswegen kommen alle möglichen Freunde aus den vergangenen Abenteuern, um zu gratulieren. Und bringen dann verschiedene Beiträge. Daher hat das Heft eher den Charakter von Kurzgeschichten, auch wenn es eigentlich eine durchgehende Story sein soll. Durch die einzelnen Geschenke und Glückwünsche gibt es einzelne Einschübe.

So gibt es einige im Ansatz recht gute Ideen, die aber leider in der Ausführung sehr plumb sind. Zum Beispiel wie unsere Helden 50 Jahre später im Jahre 1 n.Chr. leben würden (aber was macht Uderzo im Anzug als er selbst (nicht als Karikatur versteckt) dort?), sehr amüsant der Brief von Falbala an Obelix, der immer noch total verknallt nicht zugeben will, dass er diesen Brief bekommen hat, und sich heimlich Hilfe von Miraculix holt, um schnell lesen zu lernen... Unterhaltsam die Karikaturen auf diverse Klassiker der Kunstgeschichte, aber leider auch nur nett.
Ganz daneben sind die verschiedenen Kostüme in die Obelix gesteckt wird (Obelix als Hiphopper und Sprayer???). Das ist nicht witzig! Was soll das?

Und zur Krönung fehlt am Schluß das obligatorische Festbankett mit Wildschweinen, das Uderzo selbst vorgeschrieben hat, falls die Serie nach seinem Ableben einmal fortgesetzt werden sollte.

So genial wie ich Asterix finde, so sehr wie Uderzo ein großes Vorbild für mich als Zeichner ist (ich habe ja als Teenie selbst mal versucht ein Abenteuer zu kreieren), so sehr wie ich Asterix für die Zukunft alles, alles erdenkliche Gute wünsche, aber leider bleibt für diesen jüngsten Ausrutscher nur ein Daumen runter übrig.

Dabei gäbe es eigentlich noch so viele Abenteuer und so viele Länder, die Asterix bereisen könnte...

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Freshfire USA: Healing Webinar I online



Todd Bentley hat vor einiger Zeit ein sog. "Healing Webinar" gehalten. Hier gab es einen Live Stream, wo man per Video live mitbekommen hat, was er so über Heilung gesagt hat. Am Anfang betet er zusammen mit seiner Frau (hier sieht man sie zum ersten Mal in der Öffenlichkeit) für das Webinar. Dann erzählt er erst einige allgemeine Dinge, auch darüber warum er jetzt öffenlich auftritt, wo doch der Wiederherstellungsprozeß nicht abgeschlossen ist. Er erklärt, dass er die volle Unterstützung des Teams hat, die ihn in seiner Wiederherstellung begleiten.

Auch andere Leute, die nicht im vollzeitlichen Dienst sind, sollen immer wieder Zeugnis geben, von dem was Gott in ihrem Leben tut, dienen auch in ihren Gaben. Für ihn ist es wichtig, in der Salbung zu bleiben, er geht an Orte, wo er in die Salbung kommt. Er versteht dieses Webinar auch als Teil seines Wiederherstellungsprozesses.

Er beantwortet einige Fragen, die er bekommen hat speziell für dieses Webinar, empfängt einige Worte der Erkenntnis und gibt sie weiter und betet am Schluß für die Leute, die zuschauen um Heilung. Sehr inspirierend und ermutigend!

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